Jens Lausen, Spaziergang II, 1977, Objektkasten mit diversen Naturfundstücken, 71,5 x 46 cm, aus dem Nachlass des Künstlers

Jens Lausen (1937-2017) wurde in Hamburg geboren und studierte von 1955-58 an der HfBK Hamburg. Im Jahr 1964 war der Mitbegründer der Kunstrichtung „Neue Landschaft“ mit Kleinhammes und Nöfer. Lausens besonderer Beitrag bestand in der „künstlichen Landschaft“, also der transformierten Darstellung einer von Menschen gestalten Umgebung (Industrie/Infrastrukturlandschaft). 1966 erhielt der Künstler den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen. Zwischen 1970-78 erfolgten längere Arbeitsaufenthalte in London und New York sowie eine Lehrtätigkeit als Dozent für Malerei an der Muthesius Kunsthochschule. 1980 fand die richtungsweisende Einzelausstellung „Der Bruch“ in der Hamburger Kunsthalle statt. Nach zwischenzeitlichem Aufenthalt in den Tropen (Philippinen) bis 1992 kehrte der Künstler nach Hamburg zurück und verstarb dort 2017.

 

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