Horst Villwock, o.T. / Landschaftsstudie, 1960er Jahre, Aquarell auf Papier, 39 x 52 cm, gerahmt, signiert unten rechts. Aus dem Nachlass des Künstlers

Horst Villwock (*1927 in Hamburg, † 2012 in Hamburg) ist ein Hamburger Künstler im Bereich Zeichnung und Malerei. 1943 tritt er als Flakhelfer in die Wehrmacht ein und beginnt 1946 zunächst eine Ausbildung zum Verwaltungsbeamten. 1947 besucht er erste Kunstseminare bei Erich Hartmann und Franz von Hacht an der Werkkunstschule Lerchenfeld Hamburg. Er fertigt zahlreiche Studien von Personen und Straßenszenen der frühen Nachkriegszeit an. 1955 wird er Verwaltungsbeamter an der inzwischen zur Hochschule für bildende Kunst (HfbK) umbenannten Hamburger Kunstakademie und arbeitet freischaffend aber ohne Publikumskontakt als Künstler. Zwischen 1978-97 setzt er sich intensiv und virtuos mit dem Medium Aquarell auseinander und es entstehen Alltagsszenen, norddeutsche Landschaften und zahlreiche Figuren- und Portraitstudien. Von seiten der Hochschullehrer erhielt er stets aufmunternde Resonanz, so daß sein Schaffen weiter insgeheim anwuchs und ganze Werkserien entstanden.

 

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