Wolfgang Finck, o.T., 2000, Papiercollage, geschöpftes Papier, Draht, Acryl auf Sperrholz, 90 x 70 cm, Spende von Ulrike Finck

Wolfgang Finck (1945 – 2011), geb. in Neukloster/Mecklenburg, kam 1953 nach Hamburg. 1966-72 Malerei-Studium an der Hamburger HfbK bei Hans Thiemann, Paul Wunderlich und Allen Johns. Nach einem Stipendium in Holland, dem Förderpreis des DAAD und einem Arbeitsstipendium der Papierindustrie sowie der Stadt Hamburg Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung. 1986 Mitglied im Deutschen Künstlerbund. 1987 Einzelausstellung in der Hamburger Kunsthalle, die eine große Papierarbeit erwarb. Nach dreidimensionalen Objekten in Beton, Chrome, Stoff, Blei u. a. wird das selbst hergestellte, handgeschöpfte Papier zum dominanten Werkstoff, dessen Dicke, Struktur, Form und Spannung durch Farbbäder und gestische Bemalung die Poesie des Materials zum Klingen bringt. Finck zog 1994 nach Oberbayern, wo er sich u.a. im Verein Penzberger Kunstzeche engagierte und 2011 starb. Ein Kernbestand des Werkes wurde 2017 im Forum für Künstlernachlässe aufgenommen.

 

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