Jörg Immendorff, café-de-flore, 1997-2003, Linoldruck auf Leinwand, 60 x 80 cm, signiert und bezeichnet unten rechts, Auflage 97/03. Aus der Sammlung Familie Sello

Jörg Immendorff (1945 – 2007) wurde in Bleckede geboren. Aufgewachsen in Bonn studierte er an der Kunstakademie Düsseldorf Bühnenbild und ab 1964 Kunst bei Joseph Beuys. Seine neodadaistischen Aktionen führten 1969 zum Verweis von der Akademie. Danach bis 1981 Kunsterzieher in Düsseldorf, 1972 Teilnehmer der documenta 5, 1976 Biennale (Venedig). Gemeinsam mit A. R. Penck (damals noch in der DDR) beschäftigte er sich mit dem Ost-West-Konflikt. Er wurde berühmt mit seiner Serie „Café Deutschland“, die an Renato Guttusos Bilder des „Café Gerco“ anknüpft uns sich auch im „café-de-flore“ widerspiegelt.  1988 Professur Kunsthochschule in Frankfurt (Städelschule), ab 1996 Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Er starb 2007 in Düsseldorf. Weltweit vertreten in Kunstsammlungen und Museen gehört zu den bekanntesten deutschen Malern seiner Zeit.

 

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