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Die Nachlässe folgender Künstlerinnen und Künstler befinden sich im Forum: |
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Friedrich Ahlers-Hestermann (1883-1973) 1883 geboren am 17. Juli in Hamburg 1900-03 Atelierschüler von Arthur Siebelist in Hamburg 1903-07 Mitglied des Hamburgischen Künstlerclubs ab 1907 Paris-Aufenthalte, dort u.a. Besuch der Académie Matisse 1910 Rückkehr nach Hamburg ab 1912 wieder in Paris zusammen mit Walter A. Rosam; lernt Alexandra Povòrina kennen, die er einige Jahre später heiratet 1919 Gründung der Hamburgischen Secession, an der Ahlers-Hestermann und Povòrina maßgeblich beteiligt sind; Geburt der Tochter Tatiana 1919-28 Lehrtätigkeit an der Privaten Kunst- und Gewerbeschule Gerda Koppel in Hamburg 1928-33 Lehrtätigkeit an den Kölner Werkschulen; Leiter der Malklasse 1933 Entlassung durch die Nationalsozialisten; Gründung einer Malschule in Köln 1939 Umzug nach Berlin 1945-49 Leiter der Landeskunstschule in Hamburg Anfang 1950 Rückkehr nach Berlin, wird 1956 Mitglied der Akademie der Künste und Direktor der Abteilung Bildende Kunst 1973 stirbt in Berlin 2006 Aufnahme des künstlerischen Nachlasses im Forum für Nachlässe |
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Hans-Günther Baass (1909-1991) 1909 geboren am 22. März in Hamburg 1937 erste künstlerische Ausbildung an der Hamburger Landeskunstschule bei Julius Wohlers und Mitarbeit im Atelier des Porträtmalers Wilhelm Mann 1939 Tätigkeit bei einer Malerfirma 1940 schließt eine Lehre bei der Druckerei Jagdmann & Bohm in Hamburg ab 1946 Wiederaufnahme des Kunststudium bei Ivo Hauptmann 1967 Ausstellung im Hamburger Café Latin 1973 Ausstellung in der Galerie Saint Placide in Paris 1976-80 Teilnahme an den Ausstellungen im Salon des Artistes Indépendants in Paris 1981-83 Teilnahme an den Pariser Herbstsalons (Salon dAutomne) 1983 verbrennt einen Großteil seiner Bilder und vollendet den Bilderzyklus mit zehn Szenen aus dem Neuen Testament 1984 Ausstellung des biblischen Bilderzyklus' in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi 1987 Ausstellung in der Galerie Evérart in Paris 1989-91 letzte Ausstellung zu Lebzeiten im Rathaus der Insel Helgoland 1991 stirbt am 12. Dezember in Hamburg 2007 Aufnahme des künstlerischen Nachlasses im Forum für Nachlässe |
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Wlodek Bzowka (1979-2007) |
Gerhard Dancker (1925-2006) |
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| Heinz Lilienthal (1927-2006) 1927 geboren in Neidenburg, Ostpreußen 1946-49 Studium an der Staatlichen Kunstschule in Bremen 1949 erste eigene Werkstatt in der Sedanstraße seit 1950 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen 1952 Gründung des Atelier für kirchliche Kunst" in Bremen Lesum 1956 Kino-Vorfilm Glas und Blei" aus eigener Werkstatt 1964 Internationale Sonderschau Das beste Glasbild" in Darmstadt 1965 Bayrischer Staatspreis und Goldmedaille 1970 Preis der Sparkasse Bremen Studienreisen nach Frankreich und Italien 1982 Erweiterung der Werkstätten Heinz Lilienthal" in Bremen Lesum 2006 stirbt 06. Juni in Javea, Spanien 2008 Aufnahme des künstlerischen Nachlasses im Forum für Nachlässe |
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Erika Mintel (1938-1990) 15.04.1938 in Königsberg geboren 1945-48 Aufenthalt unter schweren Bedingungen in isolierten Kindergruppen in Ostpreußen unter russischer Herrschaft 1948 Rückkehr zum Vater nach Hamburg 1959 Abitur an einem Mädchengymnasium in Blankenese 1959-63 Studium der Volkswirtschaft in Hamburg 1964-66 Arbeit als technische Assistentin am Institut für Verbrauchs- und Einkaufsforschung in Hamburg 1966-72 Studium an der HfBK Hamburg bei Bunz, Thiemann, Grimm und Kranz 1972-75 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung Hamburg im Bereich freier und angewandter Kunst; Diplom 1976 Eröffnung einer eigenen Malschule 1978 Ausstellung ihrer Schülergruppen in der „Offenen Tür Hamburg“ in der Domstraße 15 1978-90 freiberufliche Tätigkeit an der neurologisch-psychiatrischen Abteilung des Albertinen-Krankenhauses als Gestalt- und Beschäftigungstherapeutin 1984 Ausstellung ihrer Werke im Haus der „Offenen Tür Hamburg“ 1990 Erika Mintel stirbt an Krebs in Hamburg 2009 Aufnahme des künstlerischen Nachlasses im Forum für Nachlässe |
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Alexandra Povòrina (1885-1963) 1885 geboren am 26. Februar in St. Petersburg 1907 Übersiedlung nach München und Beginn eines Kunststudiums 1911 Fortsetzung des Studiums in Paris und Auseinandersetzung mit modernen Kunst-Tendenzen im Atelier Marie Vassiliewa; lernt Friedrich Ahlers-Hestermann kennen, den sie einige Jahre später heiratet 1913 letzter Aufenthalt in Russland, wo sie in Wjatka ein kunsthandwerkliches Sommercamp leitet 1914 flüchtet zu Beginn des Ersten Weltkrieges zu Ahlers-Hestermann nach Hamburg und lässt ihr gesamtes Frühwerk in Paris zurück 1919 Gründung der Hamburgischen Secession, an der Povòrina und Ahlers-Hestermann maßgeblich beteiligt sind; gemeinsames Arbeiten mit den Secessions-Künstlerinnen Anita Rée, Gretchen Wohlwill und Alma del Banco; Geburt der Tochter Tatiana 1920er Jahre erste Ausstellungserfolge 1928 Umzug nach Köln und zahlreiche Reisen nach Paris 1931 Mitglied der Pariser Künstlergruppe Abstraction-Création 1933 die Ausstellung Zeichen und Bilder mit der Gruppe der Imaginisten im Essener Folkwangmuseum wird von den Nazis zwangsweise geschlossen; Povòrina steht als Ausländerin und moderne Künstlerin unter der misstrauischen Beobachtung der Nazi-Behörden; wendet sich von der Malerei ab und dem Stoffdruck zu, da abstrakte Musterentwürfe als 'politisch unverdächtig' gelten 1939 Umzug nach Berlin, um der intensiven Bespitzelung zu entgehen und in der Metropole untertauchen zu können 1943/44 bei der Bombardierung Berlins verbrennt ein Großteil des Werkes 1946 Dozentin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee; Povòrina befindet sich in einem schlechten gesundheitlichen Zustand 1952 Pensionierung und mehr Zeit für eigene freie Kunst 1958 muss aus gesundheitlichen Gründen die Malerei aufgeben und verlegt sich auf die Technik der Collage 1963 stirbt an einem Schlaganfall in Berlin 2006 Aufnahme des künstlerischen Nachlasses im Forum für Nachlässe |
| Gabriele Quasebarth (1956-1986) 1956 geboren in Essen 1975 zunächst Beginn eines Studiums an der Folkwangschule in Essen 1976-81 Fortsetzung des Studiums an der Akademie der Bildenden Künste in Wien als Meisterschülerin von Rudolf Hausner 1982 Abschluss des Studiums; lebt als freie Malerin in Wien und in Berlin; entwickelt nach der Akademiezeit einen eigenen Stil, in dem sie zunächst Figürlich-Gegenständliches und Abstraktion verbindet; in kurzer Zeit entsteht ein umfangreiches malerisches Oeuvre, begleitet von Texten und Tagebuchaufzeichnungen 1981-83 dreht zusammen mit dem Regisseur und Produzenten Falk Lenhard einige Filme; Mitwirkung an dem Spielfilm Alles verlassen 1984 Aufführung von Alles verlassen (Länge: 80 min.) im Forum der Berlinale 1986 Anfang Juni Freitod in Wien 2008 Aufnahme des künstlerischen Nachlasses im Forum für Nachlässe |
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Heinz Schrand (*1926) 1926 geboren in Hamburg 1952-56 Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg; Schüler von Karl Kluth und Rolf Cavael lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Hamburg seit 1960 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen 2008 Aufnahme des künstlerischen Teilnachlasses (Graphik) im Forum für Nachlässe |
| Gustav B. Schröter (1901-1992) 1901 geboren am 21. Juli in Hamburg 1923-26 Besuch der Landeskunstschule Hamburg 1927 Studium bei Emil Orlik an der Akademie für Bildende Kunst in Berlin; experimentelle Arbeiten mit weißem Papier 1930 Lehrer an einem Gymnasium in Kiel 1943-45 Sanitätsdienst im Zweiten Weltkrieg 1945 Kriegsgefangenschaft 1946 Rückkehr nach Deutschland 1947 nimmt seinen Beruf als Kunsterzieher in Hamburg wieder auf und lehrt bis zu seiner Pensionierung am Gymnasium Wilhelmsburg Ende 1940er experimentiert mit neuen Möglichkeiten des Bildträgers Papier, z.B. mit der Wirkung von Licht und Schatten durch Papierreliefs 1954/55 Aufenthalte in den Graphischen Versuchswerkstätten in Salzburg; in den Folgejahren zahlreiche Reisen in Europa und nach Afrika 1981 Japanreise 1983 Retrospektive im Landesmuseum Oldenburg 1992 stirbt in Hamburg 2007 Aufnahme des künstlerischen Nachlasses im Forum für Nachlässe |
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Hannes Schultze-Froitzheim (1904-1995) 1904 geboren am 30. Juni in Wuppertal-Elberfeld 1925-26 Schüler an der Kunstgewerbeschule Wuppertal-Elberfeld 1926-29 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf 1929-32 Meisterschüler von Prof. Nauen und Prof. Campendonk ab 1932 freischaffender Künstler in Düsseldorf 1933 Umzug nach Berlin 1939 Einberufung zum Wehrdienst 1942 Verluste der künstlerischen Arbeiten durch Bombardierung Berlins 1942/43 Hospitant an der Akademie in Paris seit 1955 lebt in Kiel als freischaffender Künstler; Mitgliedschaft in verschiedenen Künstlerverbänden und -gruppen 1969 Verleihung des Lindner-Preises durch die Gruppe Ring Bildender Künstler (rbk) in Wuppertal; zahlreiche Ausstellungen in den Folgejahren 1995 stirbt am 10. Oktober in Kiel 2007 Aufnahme des künstlerischen Nachlasses im Forum für Nachlässe |
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Ingeborg Sello (1916-1982) 1916 geboren am 24. Januar in Oldenburg 1934 Lehre als Fotografin an der Reimann-Schule in Berlin 1935-36 Gesellenprüfung an der Staatsanstalt für Lichtbildwesen in München 1941 nach der Eheschließung mit dem Kunsthistoriker Gottfried Sello in Berlin wird die Tochter Katrin geboren 1945 Geburt des Sohnes Thomas und Umzug der Familie nach Hamburg; hier Galeriegründung zusammen mit Gottfried Sello 1948 Eröffnung eines Fotoateliers 1950er Jahre Porträts zahlreicher Künstler, Schriftsteller und Schauspieler, darunter Hans Arp, Willi Baumeister, Max Ernst, Horst Janssen, Heidi Kabel, Oskar Kokoschka, Marcel Marceau, Bernhard Minetti, Henry Moore und K.R.H. Sonderborg 1951 Schließung der Galerie im Zuge der Währungsreform; Beginn der freien Mitarbeit für die Feuilletons der Hamburger Tageszeitungen; legt als erste Fotografin die Meisterprüfung vor der Hamburger Handwerkskammer ab 1955 Ausstellung Bilder aus dem Feuilleton in der Landesbildstelle in Hamburg 1966 Ausstellung Komposition und Experiment in Galerien in Hamburg und Berlin 1970 Tätigkeit als Kunstkritikerin für das Hamburger Abendblatt 1978 während einer Spanienreise nimmt sie Anregungen für die großformatige Kompositionsfolge Spanische Mauern auf 1982 Ausstellung Horst Janssen, Porträts in der Bücherstube Felix Jud in Hamburg 1982 stirbt am 5. Mai in Hamburg 2008 Aufnahme des künstlerischen Nachlasses im Forum für Nachlässe |
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Gerdt Marian Siewert (1920-1992) 1920 geboren am 25. März in Berlin |
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Irma Weiland (1908-2003) 1908 geboren in Hamburg 1923 Kunstgewerbeschule Altona ab 1924 Lehre zur Dekorateurin im Kaufhaus Winsen bis 1933 Kulissenmalerin im Varieté Alcazar 1933-1935 Studium an der Landeskunstschule Hamburg 1934 Heirat mit Walter Weiland 1935 erste Ausstellung im Kunstverein Neue Rabenstraße ab 1936 Privatschülerin bei Fritz Kronenberg 1937 Geburt von Tochter Anke 1939 Geburt von Sohn Ulrich ab 1950 Studienreisen ins europäische Ausland ab 1965 Leitung eines Aktzeichenkurses an der Volkshochschule Hamburg 1990 Arnold-Fiedler-Preis 2003 Irma Weiland stirbt in Hamburg 2008 Aufnahme des Teilnachlasses im Forum für Nachlässe |
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Karl-Heinz Westphal (1946-1978) 26.12. 1946 in Hernburg (Mecklenburg) geboren |
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Ursula Wulff (*1927) 1927 in Hamburg geboren |
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